Larry Brent – Das Todesschloß

Heute möchte ich mal eine kurze Rezension posten, zu einem Hörbuch, das ich mir schon 2008 gekauft habe und das lange Zeit der digitalen Vermoderung anheim fiel. Öfter habe ich mir den Beginn angehört, jedoch wieder abgebrochen, weil es sehr langwierig, auch nicht wirklich fesselnd wirkte. Heute morgen abgeschlosse mit frischen Eindrücken... Wenn sich die Muse findet, man sich darauf einlädt, wird man verführt, in das alte England. Der Handlungsstrang wird mit fortschreitender Zeit immer schneller. Man hätte sich wohl die anfängliche detaillierte Beschreibung von alles und jedem (der Händler und sein Sohn, der den ausschlaggebenden Zettel findet oder auch die einleitende Vorgeschichte der beiden Töchter, die ihren Onkel, den Lord besuchen) sparen können. Es hätte dem Verlauf der Erzählung nicht geschadet. Obgleich die Handlung eine bemerkenswerte Wendung findet, baut sich aufgrund des langwierigen Handlungsstrangs nicht die gewünschte fesselnde Handlung auf, daß man etwa den MP3-Player nicht mehr ausschalten möchte. Vielmehr schläft man, hört man es vor dem Schlafen, immer wieder ein. Die 3 CDs hätte man leicht auf eine CD „schrumpfen“ können. Mögen mich jetzt auch eingefleischte Fans dafür ans Kreuz nageln. Es soll nicht der Eindruck entstehen, daß die Figur Larry Brent langweilig wäre. Es ist vielmehr eine unter vielen. Larry Brent ist nicht DAS Hörbuch, es ist ein Hörbuch. Die Sherlock-Holmes-Reihe mit jeweils 20 Minuten dauernden Geschichten sind sehr viel besser gelungen. Ich traue mich zu behaupten, in 45 Minuten hätte man die Handlung von dieser Folge ebenfalls packen können. Soweit von mir.

5.5.11 14:09

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