Eine neue Wundertüte

Die Dunkelheit hat mal wieder die Herrschaft über den Tag übernommen. Draußen sternklare Nacht. Schlafen kann ich nicht. Es ist zu ruhig. Du bist zu weit weg. Du fehlst mir. Meine Gedanken kreisen um Dich, um _die_ Stadt. Was hatten wir dort für schöne, aber auch emotional sehr tiefgehende Momente. Ich dachte, daß uns das alles fest zusammen geschweißt hätte. Nie hätte ich gedacht, daß Du das alles so wegschmeißt. Ich hätte Dir gerne eine SMS geschrieben. Ich beschließe eine neue Wundertüte zu öffnen. Heute trifft es Jimi Hendrix. Sein Namen kommt mir wohl bekannt vor, ich habe bestimmt auch schon Musik von ihm – unbewußt – im Radio gehört. Heute zum ersten Mal bewußt. Es ist nicht der Hit, haut mich nicht vom Hocker. Vielleicht fehlt mir der Bezug zu der damaligen Zeit. Aber ich finde keinen für mich wohl klingenden Rhythmus in seinen Klängen. Hendrix mag wohl damit Recht gehabt haben, als er zu Lebzeiten über sich selbst äußerte, er könne nicht singen. Nicht, daß ich Ahnung davon hätte, aber ich möchte ihm zustimmen. Fast möchte ich der Versuchung nachgeben und die Platte vom Teller nehmen. Es ist keine Musik, die man zum Entspannen hört. Total wirr, ohne Rhythmus. Gut nur, daß sich über Geschmack nicht streiten läßt! Ihr beiden seid wahrscheinlich schon beim Sandmännchen. Schlaft gut. Ich denke an euch. Ihr anderen Nachtschwärmer da draußen, die ihr auch keine Ruhe findet. Macht es gut. It´s a jungle out there!

23.4.11 00:54

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