Bin dann mal wieder unterwegs...

...in Richtung Heimat. Tschüß Plüschi :-) Ich wünsch Dir schöne freie, erholsame zwei Tage!

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Larry Brent – Das Todesschloß

Heute möchte ich mal eine kurze Rezension posten, zu einem Hörbuch, das ich mir schon 2008 gekauft habe und das lange Zeit der digitalen Vermoderung anheim fiel. Öfter habe ich mir den Beginn angehört, jedoch wieder abgebrochen, weil es sehr langwierig, auch nicht wirklich fesselnd wirkte. Heute morgen abgeschlosse mit frischen Eindrücken... Wenn sich die Muse findet, man sich darauf einlädt, wird man verführt, in das alte England. Der Handlungsstrang wird mit fortschreitender Zeit immer schneller. Man hätte sich wohl die anfängliche detaillierte Beschreibung von alles und jedem (der Händler und sein Sohn, der den ausschlaggebenden Zettel findet oder auch die einleitende Vorgeschichte der beiden Töchter, die ihren Onkel, den Lord besuchen) sparen können. Es hätte dem Verlauf der Erzählung nicht geschadet. Obgleich die Handlung eine bemerkenswerte Wendung findet, baut sich aufgrund des langwierigen Handlungsstrangs nicht die gewünschte fesselnde Handlung auf, daß man etwa den MP3-Player nicht mehr ausschalten möchte. Vielmehr schläft man, hört man es vor dem Schlafen, immer wieder ein. Die 3 CDs hätte man leicht auf eine CD „schrumpfen“ können. Mögen mich jetzt auch eingefleischte Fans dafür ans Kreuz nageln. Es soll nicht der Eindruck entstehen, daß die Figur Larry Brent langweilig wäre. Es ist vielmehr eine unter vielen. Larry Brent ist nicht DAS Hörbuch, es ist ein Hörbuch. Die Sherlock-Holmes-Reihe mit jeweils 20 Minuten dauernden Geschichten sind sehr viel besser gelungen. Ich traue mich zu behaupten, in 45 Minuten hätte man die Handlung von dieser Folge ebenfalls packen können. Soweit von mir.

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Was für ein beschissenes Ostern

..endlich ist dieser Spuk vorbei. Dazu morgen mehr. Mein Plüschi ist bereits in süßen Träumen. Euch anderen da draußen, schlaft gut.

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Nächtlicher Versuch der Rettung

Eine kleine Geschichte von gestern Nacht. Sie könnte genau so jeden Tag, jedem passieren, ohne daß überhaupt jemand davon Notiz nehmen würde. Und doch stimmte sie mich nachdenklich. Es war gestern Abend um halb neun. Eine Bekannte rief mich an, ihre Schwester hätte zwei junge Vögel gefunden und war damit überfordert. Eine Rückkehr ins schützend Nest fiel aus, keiner wußte, wo sie herkamen. Wir machten uns also auf den Weg und schauten uns die beiden Neugeborenen mal aus der Nähe an. Eines davon war bereits tot. Das zweite wurde von einem Hitzepack – ich merkte an, daß Wärme wichtig sei – gewärmt. Es war ein kleines Vögelchen, noch ohne Federkleid, das ganz angestrengt atmete. So manch einem wäre das wahrscheinlich egal. Mir tat das kleine Bündel leid. Wir beschlossen in die Tierklinik zu fahren. Ja, wegen eines kleinen, neugeborenen Vogels! Dort angekommen, ließ man uns zuerst gut zwei Stunden warten. Ein Hund wurde gerade geschert. Man gab uns klar zu verstehen, daß es gerade niemand interessiert, ob das kleine Vögelchen mit dem Überleben kämpft. Dann kam eine junge Tierärztin, die uns keine guten Aussichten machte. Sie sagte uns auch, wenigstens ehrlich, daß man eigentlich keine Zeit hätte, sich um das kleine Bündel zu kümmern. Natürlich fallen tagtäglich kleine Vögelchen aus ihren Nestern. Natürlich fressen tagtäglich Katzen selbige. Und natürlich ist ein kleines Vögelchen kein reinrassiger Hund mit Stammbaum. Und schon recht ist es kein Haustier, das man abends streichelt und mit „Strolchi“ zu rufen pflegt. Aber hat es damit weniger Recht auf Leben? Mir mag es einfach nicht einleuchten, wieso sich der Mensch anmaßt, Herr über die Schöpfung zu spielen. Leben in Klassen einzuteilen. Vielleicht gibt es da draußen ja jemanden, den das ebenso nachdenklich stimmt.

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Eine neue Wundertüte

Die Dunkelheit hat mal wieder die Herrschaft über den Tag übernommen. Draußen sternklare Nacht. Schlafen kann ich nicht. Es ist zu ruhig. Du bist zu weit weg. Du fehlst mir. Meine Gedanken kreisen um Dich, um _die_ Stadt. Was hatten wir dort für schöne, aber auch emotional sehr tiefgehende Momente. Ich dachte, daß uns das alles fest zusammen geschweißt hätte. Nie hätte ich gedacht, daß Du das alles so wegschmeißt. Ich hätte Dir gerne eine SMS geschrieben. Ich beschließe eine neue Wundertüte zu öffnen. Heute trifft es Jimi Hendrix. Sein Namen kommt mir wohl bekannt vor, ich habe bestimmt auch schon Musik von ihm – unbewußt – im Radio gehört. Heute zum ersten Mal bewußt. Es ist nicht der Hit, haut mich nicht vom Hocker. Vielleicht fehlt mir der Bezug zu der damaligen Zeit. Aber ich finde keinen für mich wohl klingenden Rhythmus in seinen Klängen. Hendrix mag wohl damit Recht gehabt haben, als er zu Lebzeiten über sich selbst äußerte, er könne nicht singen. Nicht, daß ich Ahnung davon hätte, aber ich möchte ihm zustimmen. Fast möchte ich der Versuchung nachgeben und die Platte vom Teller nehmen. Es ist keine Musik, die man zum Entspannen hört. Total wirr, ohne Rhythmus. Gut nur, daß sich über Geschmack nicht streiten läßt! Ihr beiden seid wahrscheinlich schon beim Sandmännchen. Schlaft gut. Ich denke an euch. Ihr anderen Nachtschwärmer da draußen, die ihr auch keine Ruhe findet. Macht es gut. It´s a jungle out there!

1 Kommentar 23.4.11 00:54, kommentieren

Karfreitag

Die Sonne bohrt mit ihren Strahlen durch den Rolladen meines Arbeitszimmers. Koala ist nicht gemacht für die Hitze. Du bist mit dem Kleinen in D. Ihr habt bestimmt super Wetter. Wäre schon nicht unflott, wir könnten uns jetzt in die Sonne setzen und ein Waldschlößchen genie0en :-) Naja, ich werd jetzt mal zu ihrer grauen Eminenz schauen und den Status checken. Ihr da draußen, einen schönen Karfreitag.

1 Kommentar 22.4.11 13:46, kommentieren

Auf geht´s!

Draußen scheint die Sonne, Koala ist es fast schon wieder zu warm. Ich werde jetzt mal wieder in die große Stadt düsen. Bei dem schönen Wetter sollte man sich eigentlich abends ins Grüne setzen und ein Weißbier trinken, leider macht das (mir) ohne Dich absolut keinen Spaß. Wünsch Dir einen schönen Nachmittag und süße Träume ;-) Man liest sich.

1 Kommentar 20.4.11 12:13, kommentieren

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